Das Christliche Forum des Vereins bibelfester Christen e.V.

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Erfahrungen mit Zeugen Jehovas


 
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Priscilla



Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 6

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BeitragVerfasst am: 21 Okt 2009 21:49    Titel: Erfahrungen mit Zeugen Jehovas Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
mich würde mal interessieren, was für Erfahrungen ihr mit Zeugen Jehovas gemacht habt. Habt ihr überhaupt schonmal Gespräche mit ihnen geführt? Mir liegen diese Leute persönlich sehr am Herzen, und ich finde, man sollte auch ihnen das Evangelium nicht vorenthalten, auch wenn es rein menschlich gesehen recht aussichtslos scheint, weil sie ihren Glauben hartnäckig verteidigen. Leider finde ich dafür nicht immer Verständnis bei anderen Christen. Kaum einer denkt bei Evangelisation an Zeugen Jehovas. Gott will ja, dass alle Menschen gerettet werden. Wenn nicht wir, wer soll dann Zeugen Jehovas das Evangelium bringen?
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Christof
Admin


Anmeldungsdatum: 11.06.2009
Beiträge: 212

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BeitragVerfasst am: 22 Okt 2009 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Priscilla,

Danke für Deine Ansicht. Ich bin auch der Meinung, dass die ZJ einer Eavngelisation bedürfen. Problem ist aber, dass die allermeisten ZJ das anders sehen. Diese haben eher den Auftrag Mitglieder zu werben. ZJ sind oft in der Bibel sehr bewandert und wissen auf Alles eine Antwort - also oft keine Chance solche zu bekehren.

Christof

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Die auf den HERRN vertrauen, sind wie der Berg Zion, der nicht wankt, der ewig bleibt.
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Priscilla



Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 6

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BeitragVerfasst am: 22 Okt 2009 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Christof,
ja, es stimmt, dass die meisten Zeugen Jehovas (Z. J.) sich nicht bekehren lassen wollen. Ich habe unterschiedliche Erfahrungen mit ihnen gemacht. Im Moment kommen zu mir keine mehr. Das letzte Gespräch hatte ich vor etwa 2 Jahren. Der Mann wollte nur überzeugen u. ließ einen kaum zu Wort kommen. Das ich anderer Meinung war konnte ich ihnen wohl doch deutlich machen, denn nach 2 Gesprächen meinte er, ich sei zu überzeugt von meiner Religion,über Glaube könne man nicht diskutieren, u. sie suchten Leute, die sich wirklich für die Bibel interessieren. Seitdem kamen sie nicht mehr.
Vorher hatte ich 2 Z.J. bei mir, die waren erstaunlich offen, haben einem auch zugehört. Ich konnte ihnen auch etwas weitergeben, u. merkte, sie wurden nachdenklich. Sie meinten, sie seien froh, dass sie sich mal austauschen konnten. Doch nach dem 2. Gespräch kamen sie auch nicht mehr.
Bevor wir umgezogen sind (aber nicht wegen ZJ) hatte ich 3 1/2 Jahre Gespräche mit einer Frau u. unterschiedlichen Begleitern. Ich habe mich auf die Themen, die ich mit ihnen besprechen wollte gründlich vorbereitet u. mir Notitzen gemacht. Ich habe verschiedene Bücher als Hilfe u. Ge-
sprächsanleitung benutzt. Das haben sie auch akzeptiert u. die Themen bereitwillig mit mir besprochen, die ich ausgesucht habe, hauptsächlich Themen rund um die Person Jesu Christi. Erstaunlich, dass sie 3 Jahre lang kamen, obwohl sie mich nicht überzeugen konnten. Einmal hat die Frau geäußert, wir hätten doch auch die Bibel. Sie könne nicht verstehen, wie man beim Bibellesen auf so unterschiedliche Auffassungen komme.
Vielleicht haben manche unter ihnen mehr versteckte Zweifel als sie selbst zugeben u. wir ahnen. Wir können ihnen das Evangelium nur bezeugen, aber die Nacharbeit übernimmt Gott. Bei ihm ist nichts unmöglich. Man braucht wirklich sehr sehr viel Geduld u. darf nicht zuviel u. zu schnell etwas erwarten.
L. G.
Priscilla
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Christof
Admin


Anmeldungsdatum: 11.06.2009
Beiträge: 212

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BeitragVerfasst am: 23 Okt 2009 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

Priscilla hat folgendes geschrieben:
Sie könne nicht verstehen, wie man beim Bibellesen auf so unterschiedliche Auffassungen komme.


Hallo Priscilla,

genau das scheint mir auch ein wichtiges Problem zu sein. Die ZJ lesen aus der Bibel etwas ganz Anderes heraus. Ich habe solche biblischen Argumente die der allgemeinen Auffassung widersprechen - z.B. keine Dreieinigkeit, kein Jesus als Gott, - geprüft und gefunden, dass man mit Mühe und Spitzfindigkeit, auch auf solche Auslegungen kommen kann. Mir legte und legt der Geist die Schrift aus. Sowas fehlt bei den ZJ. Da geht es um Verstand und Bibel. Die ZJ mögen wirklich nette und fromme Leute sein, wnn sie aber die Göttlichkeit Jesu verfehlen, liegen sie so falsch, falscher gehts beinahe nicht mehr.

Christof

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Priscilla



Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 6

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BeitragVerfasst am: 04 Nov 2009 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Christof,
Klar, die Z.J. liegen noch in mehreren heilsnotwendigen Dingen falsch. Sie befinden sich auf einem Irrweg. Würden sie sich beim bibellesen auch vom Hl. Geist leiten lassen, u. wären sie im Sinne der HS wiedergeborene Christen hätten sie keine evangelistischen Gespräche nötig. Dann wären sie unsere Glaubensgeschwister. Doch das sind sie ja nicht. Ich sage auch nicht, dass es leicht ist, mit ihnen zu reden. Es erfordert sehr viel u. gründliche Vorbereitung. Ich würde auch niemandem raten, sich unvorbe-
reitet auf Gespräche mit ihnen einzulassen. Hinter ihrer Lehre steckt eine Macht. Solche Gespräche sind ein echter geistlicher Kampf u. keine lockeren Plauderstündchen. Noch wichtiger als die Vorbereitung finde ich, ist das Gebet. ZJ. unterliegen einer Indoktrination. Was dieWachtturm-
gesellschaft sagt, ist ja für jeden verbindlich.
Aus Aussteigerberichten weiß ich, dass viele während ihrer Zugehörigkeit zu den ZJ von Zweifeln gequält wurden, die sie unterdrückt haben. Trotzdem sind sie weiter von Tür zu Tür gegangen u. haben überzeugend gepredigt, bis kurz vor ihrem Austritt, obwohl sie selbst nicht mehr richtig den ZJ.-Lehren glauben konnten. Wir können den ZJ. nur vor die Stirn gucken u. wissen nicht, was hinter dieser selbstsicheren u. wortgewandten Fassade steckt. Viele trauen sich aber nicht, trotz Zweifel, die Organisation zu verlassen, weil sie sonst in soziale Isolation fallen. Sie dürfem ihre Zweifel ja auch nicht öffentlich äußern. Da werden sie es an den Haustüren erst recht nicht tun. Deswegen ist beten umso wichtiger. Für sie trifft, wie für andere Menschen auch die Bibelstelle Joh. 6, 44 zu. Nur, wen Gott zu sich zieht, der kann auch kommen. Das viele Ex-Zeugen zum Glauben gefunden haben, zeigt ja, dass bei Gott nichts unmöglich ist. Er kann das Herz eines ZJ öffnen. Ich denke, es ist sowieso immer, egal woher ein Mensch kommt, ein Wunder, wenn sich einer zu Jesus bekehrt.

Priscilla
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Priscilla



Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 6

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BeitragVerfasst am: 04 Nov 2009 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß jetzt nicht, wieso der Beitrag 2mal erschienen ist. War nicht meine Absicht, sorry. Wie löscht man den denn?

Priscilla
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Christof
Admin


Anmeldungsdatum: 11.06.2009
Beiträge: 212

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BeitragVerfasst am: 04 Nov 2009 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

2. Kopie gelöscht
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Christof
Admin


Anmeldungsdatum: 11.06.2009
Beiträge: 212

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BeitragVerfasst am: 05 Nov 2009 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

Auf Wikipedia gibt es einen Eintrag, der die Sache etwas erhellt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zeugen_Jehovas

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Priscilla



Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 6

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BeitragVerfasst am: 13 Nov 2009 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Christof,
habe mal kurz in deinen angegebenen Artikel bei Wikipedia reingeschaut. Da steht viel drin über die ZJ. Auf welchen Punkt in diesem Artikel wolltest du mich denn speziell drauf hinweisen?

Priscilla
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Christof
Admin


Anmeldungsdatum: 11.06.2009
Beiträge: 212

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BeitragVerfasst am: 13 Nov 2009 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Priscilla,

eigentlich finde ich den ganzen Artikel recht gut. Besonders interessant sind vielleicht "Lehre", weil dort zusammengefasst die Sichtweise der ZJ dargestellt wird. Hier besonders ist wieder "Jesus Christus" zu nennen.

Zitat:

Wikipedia: Jesus betrachten Jehovas Zeugen als das erste und einzige von Gott allein erschaffene Geschöpf.


Christof

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sindi1



Anmeldungsdatum: 30.08.2010
Beiträge: 3
Wohnort: Wernau

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BeitragVerfasst am: 30 Aug 2010 22:20    Titel: Hatte schon erfahung Antworten mit Zitat

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Hallo,also ich habe schon Erfhaung mit den Zeugen Jehovas gemacht.Sie standen eines Tags vor unserer Haustüre und wollten die frohe Nachricht bringen.Es ist so,das ich sie hinein lies und ma zuörte was sie so sagten.Dadurch das ich Bibelfest bin konnte ich nach 4 wochen feststellen das sie die Bibel nicht Wahheitsgemäs verkünden.Was mir auffiel,das sie sehr viel aus dem alten Testament gelesen haben aber dafür so gut wie nichts aus dem neuen Testamnet wissen.Auch als wir in der Offenbarung gelesen habe ist mir aufgefallen,das die Zeugen Jehowas Jesus als den Erzengel Michael darstellten.und er ist für sie auch nicht Gott.Daher war es für mich ein Zeichen,dieses Gespräch mit ihnen zu unterbrechen.Denn das passte nicht in mein Glaubensbild. Für mich ist Jesus das Lamm Gottes,der Sohn Gottes ja Gott.Und mit einer intensiven Diskusion endete dann die Beziehung zu ihnen.Ich bekam mit der Zeit auch immer mehr Jesus gegenüber ein schlechtes Gewissen,denn ich wusste diese Lehre ist Falsch.seitdem möchte ich nichts mehr mit ihnen zu tun haben.Was aber ihr charakte angeht sie sind sehr freundlich,hilfsbereit und sehr aufgeschlossen.Nur schade das sie Jesus als Erzengel Michael sahen und nicht als das Lamm das in der Offenbarung erzählt wird.
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Philo



Anmeldungsdatum: 11.12.2009
Beiträge: 13

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BeitragVerfasst am: 31 Aug 2010 7:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen, hallo Sindi,

Als ich die Geschichte der Z.J. studierte, war ich nicht selten über deren Lehren überrascht.
Schon allein der Gründer "Charles Taze Russel" glaubte sich als 20 jähriger Kaufmann dem einzig richtigen Bibelverständnis sicher sein zu können.
Wirklich amüsamt sind deren Endzeitberechnungen.
Zwar steht in der Bibel klar formuliert, dass niemandem diese Kenntnis zugänglich ist und sein kann, aber ... nuja ... wie gesagt >Ein Kaufmann glaubte sich...<. Mr. Green

Nach Russels Zeit veränderten seine Nachfolger (Rutherfort, Knorr etc.pp.) seine Lehren immer wieder und somit auch die Formeln zur jeweiligen Endzeitberechnung.
Man kann sagen --> ein heiden Durcheinander.

Aber zu jedem angesagten Zeitpunkt des Endes geschah jedes mal nichts.

Jedenfalls änderten sich deren Lehren ständig und Russel würde seine Beweggründe, die er in seinem Band "Schriftstudien" verfasste, darin nicht mehr wieder erkennen.

Zudem legen sie eine Gesellschaftsstruktur offen, dass im Ganzen einem Echtheitsstempel typisch sekterischer Bewegungen entspricht.

Ich selbst werde ja in deren Liste der zu meidenden Personen geführt, denn nichts ist den Leuten unangenehmer, als vollends aufgeklärt zu sein.

Albert Einstein formulierte den recht bekannten Satz: "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein".

Solche Sätze würden der Wachturm-Gesellschaft sicher nicht schlecht tun, würden sie geistig nicht so derart fixiert denken, wie das nun mal unter Sektenleuten als Tugend gelehrt wird.

Darüber hinaus gilt es aber grundsätzlich darauf zu achten, sich nicht von geschlossenen Denksystemen vereinnahmen zu lassen.

In diesem Sinne, herzlichst, Philo
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Christof
Admin


Anmeldungsdatum: 11.06.2009
Beiträge: 212

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BeitragVerfasst am: 31 Aug 2010 9:35    Titel: Antworten mit Zitat

Philo hat folgendes geschrieben:
Darüber hinaus gilt es aber grundsätzlich darauf zu achten, sich nicht von geschlossenen Denksystemen vereinnahmen zu lassen.


Hallo Philo, hallo Tanja,

@Philo
das scheint mir doch ein guter Vorsatz. Ich hoffe Du zählst das christliche "Weltbild" nicht dazu Mr. Green .

@sindi1
Ich denke, Du hast richtig gehandelt, Tanja. Die Zeugen sind ja auch immer zu zweit unterwegs. Da beschützt der Erfahrenere und Gefestigtere, Stärkere, den Schwächeren. Eine Bekehrung ist hier so gut wie unmöglich.

Christof

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Philo



Anmeldungsdatum: 11.12.2009
Beiträge: 13

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BeitragVerfasst am: 04 Sep 2010 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

Christof hat folgendes geschrieben:
@Philo
das scheint mir doch ein guter Vorsatz. Ich hoffe Du zählst das christliche "Weltbild" nicht dazu Mr. Green

Laughing
Nuja, ich weiß nicht, ob ich Deiner Hoffnung entsprechen kann, aber wir können ja versuchen zu definieren, was ein geschlossenes Denksystem ausmacht.

Ein geschlossenes Denksystem beschreibt ja schon in sich, worum es geht.
Hart gesagt geht es darum, die Leute, die einer bestimmten Gruppe und deren speziellen Lehren zugehörig sind, von anderen Lehren bzw. Anschauungen fern zu halten.
Nur; dieses "fern halten" gestaltet sich recht schwierig, weil kein "Andersdenkender" mehr in Ketten gelegt werden kann.
Die Kirchengeschichte hatte sich diesbezüglich über rund 1700 Jahre einen entsprechenden Ruf eingehandelt und wird mitunter auch deshalb ständig scharf kritisiert.
Giordano Bruno z. B. gehörte zu einer Reihe von zum Tode verurteilten und hingerichteten Pioniergeistern in Sache "neue Weltsicht" entgegen kirchlicher Doktrine.

Heutzutage werden keine Pioniergeister mehr von Kirchenleuten hingerichtet, so vieleicht wegen des Vergehens die Quantenmechanik zu bejahen, oder Ähnliches. Mr. Green

Obwohl; sollten sich aber Gläubige gegen wissenschaftliche Arbeiten und Ergebnisse aussprechen, dann rate ich zur Vorsicht.

Hm, und besonders die Quantenmechanik setzt Gläubige ganz schön zu, denn aus dessen Forschungsarbeiten geht das sogenannte "Zufallselement" als einer der stärksten Indizien hervor, die gegen eine bewusst angelegte Schöpfung spricht.

Das heißt; wenn das sogenannte "Zufallselement" einer korrekten Feststellung entspricht, dann wäre damit die Behauptung einer göttlichen Schöpfung widerlegt.
Wenn aber das Zufallselement keiner korrekten Erkenntnis entspricht, dann wäre zwar dadurch die Schöpfungstheorie nicht automatisch bewiesen, aber auch nicht widerlegt.

Eine dritte Möglichkeit wäre z. B., dass der Zustand des Universums einem Grundgesetz folgt, dem aber kein (göttliches) Bewusstsein zu Grunde liegt.

Natürlich gibt es noch mehr außerreligiöse und andersreligiöse Weltenstehungstheorien, aber die erwähne ich jetzt mal nicht, weil es ja um die Ablehnung abweichender Theorien geht.

Verdächtig jedenfalls machen sich alle Gruppierungen, die sich pauschal und ungeprüft gegen andere Anschauungen wehren bzw. davon abraten, oder verteufeln, oder sogar verbieten (wollen).

Nur; in wieweit lassen sich derartige Verhaltensweisen heute noch - und speziell im Christentum - ausmachen?

Hierzu würden mich zahlreiche Meinungen brennend interessieren.

So denn und in diesem Sinne, herzlichst, Philo Wink
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Christof
Admin


Anmeldungsdatum: 11.06.2009
Beiträge: 212

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BeitragVerfasst am: 04 Sep 2010 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Philo, hallo zusammen,

bleibt festzuhalten, dass Christen (meistens) keine verborten Fanatiker sind, sondern offene Menschen, die zu Gespräch bereit sind. Allerdings wäre es schon wünschenswert, dass überhaupt eine Chance besteht gehört zu werden.

Christof

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